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ProNES Automation übernimmt Messsystem der B.BECKER GmbH

Veröffentlicht 14.10.2014

profitec wird zu PIQ.profitec

Bewährtes System, neuer Produktname. Das Messsystem profitec der B.BECKER GmbH für die Prozessregelung in der Profilextrusion wird künftig unter dem Namen PIQ.profitec geführt. Ab dem 14. Oktober wird das Messsystem von der ProNES Automation GmbH vertrieben und supported sowie erstmals auf der FAKUMA vom 14. bis 18. Oktober 2014 vorgestellt. Herr Becker, Geschäftsführer der B.BECKER GmbH, wird ebenfalls mit am Stand sein.

Das Mess- und Regelsystem PIQ.profitec unterstützt den Extrudeur von Kunststoff-Profilen bei der Qualitätssicherung, der Prozessberuhigung, der Materialeinsparung und der Abfallreduzierung. Über die Abtastung einer Profilkante direkt am Düsenaustritt wird die Staubildung beziehungsweise Aufquellung des Materials erkannt. Dieser Abweichung von der Soll-Geometrie kann sofort über entsprechende Regelungsmaßnahmen an der Abzugsgeschwindigkeit oder der Extruderdrehzahl entgegen gewirkt werden.

Zusammenarbeit B.BECKER GmbH und ProNES Automation GmbH
Das profitec-System ist bereits seit 1986 erhältlich und inzwischen weltweit erfolgreich im Einsatz. Nach wie vor ist es das einzige Mess- und Regelgerät, mit dem die indirekte Profilvermessung und Regelung bei der Extrusion von Kunststoffprofilen zu realisieren ist. Die Zusammenarbeit mit der ProNES Automation GmbH besteht seit der neuesten Version 2008. Für Anwendungen, die zusätzlich zur direkten Regelung auch eine qualifizierte Auswertung erfordern, unterstütz ProNES mit der entsprechenden SPC-Software. Zudem baut und prüft ProNES seit 2010 die Systeme im Auftrag der B.BECKER GmbH.

PIQ.profitec wird skalierbar

Zur indirekten Profilvermessungen ist PIQ.profitec mit einem faseroptischen Sensor ausgestattet, der mit Infrarotlicht arbeitet. Durch den patentierten Referenzkanal und die spezielle Verklebung ist dieser Sensor unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen am Messort, wie beispielsweise direkter Lichteinfall oder sehr hohe Temperatur. Ein spezielles Schutzgehäuse oder ein Mindestabstand zum Extrudat ist somit nicht notwendig.
Wie bei den PIQ.Plattformen der ProNES Automation üblich kann das Messsystem künftig auch, je nach Anforderung, hinsichtlich Sensorik und Auswertungsmöglichkeiten  konfiguriert werden. Die gewonnenen Daten können dann beispielsweise direkt an der Anlage qualifiziert werden oder stehen für nachfolgende Auswertungen zur Verfügung.

PIQ.profitec wird während der FAKUMA, die vom 14. bis 18. Oktober 2014 in Friedrichshafen stattfindet, im Foyer West, Stand 36 präsentiert.

Bild 1: PIQ.profitec mit erweiterter QS-Funktionalität wird erstmals auf der FAKUMA 2014 vorgestellt.

Jochen Weber

Bild 2: Jochen Weber, Geschäftsführer der ProNES Automation GmbH.

Jochen Weber

Bei Veröffentlichung Belegexemplar erbeten.